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Gute Vorsätze

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Guter Vorsatz für 2016: Mehr Zeit für mich!

Viele Menschen, die zu mir kommen, hätten gerne mehr Zeit für sich. Zeit, die sie so verbringen können, wie sie es selbst wünschen – ohne den Anforderungen anderer gerecht zu werden und ganz so, wie es ihnen gut tut. Und für viele Menschen steht dieser Wunsch nach mehr Zeit ganz oben auf der Liste der guten Vorsätze für das neue Jahr.
Wir alle haben gleich viel Zeit pro Tag, nämlich 24 Stunden. Dennoch scheint es so, dass manche Menschen mehr Zeit haben und andere oft nicht wissen, wo sie diesen Wunsch nach mehr Zeit für sich im Tagesablauf unterbringen sollen.
 

Die folgenden Anregungen sollen dazu dienen, den eigenen Tagesablauf zu überdenken, um so vielleicht die ein oder andere Idee für mehr Zeit zu entwickeln.
 

1. Versuchen Sie einmal an zwei bis drei Abenden in der Woche (oder als Experiment mal eine ganze Woche!), Fernsehen, Tablet oder PC nicht einzuschalten. Sie werden sich wundern, wie groß der Unterschied sein wird! Und wie viel Zeit dadaurch entsteht.
 

2. Viele von uns verbringen die Abende am PC oder Tablet mit der Bemühung bestimmte Angebote „zu optimalisieren“. Begrenzen Sie diese Zeit ganz bewusst:“Um das beste Angebot für…zu finden, nehme ich mir eine Stunde Zeit, dann fälle ich eine Entscheidung!“ Das Internet ist eine wahre „Zeitklaumaschine“ und wir lassen uns gerne bereitwillig immer weiter hineinziehen…immer auf der Suche nach dem Besten/Optimalen/Aussergewöhnlichstem! Letztendlich verlieren wir dabei jedoch viel Lebenszeit und wissen am Ende meist doch nicht sicher, ob wir denn nun erfolgreich waren! Nutzen Sie diese Zeit lieber für sich!
 

3. Wenn es Ihr Biorhythmus erlaubt, stehen Sie eine Stunde früher auf und nutzen Sie die Stille für sich: Strukturieren Sie Ihren Tag, lesen Sie die Zeitung, schreiben Sie Tagebuch oder noch besser: Meditieren Sie oder machen Sie Entspannungsübungen. Sie werden erstaunt sein, wie viel gelassener Sie damit Stress begegnen können. In zahlreichen wissenschaftlichen Studien ist mittlerweile belegt, wie günstig sich Meditation auf unsere Gesundheit und unsere Stressresistenz auswirken. Bereits nach 8 Wochen täglicher Meditation (15-20 min) lassen sich im Gehirn Veränderungen erkennen.
 

4. Haben Sie Kinder? Besprechen Sie mit Ihrem Partner, dass Sie einen oder zwei Wochenendtage im Monat für sich haben und er sich um die Kinder kümmert. Auch wenn es Ihnen am Anfang „unnatürlich“ vorkommt oder es Ihnen schwer fällt. Gönnen Sie sich diese Zeit zum Auftanken nur für sich. Es kommt auch Ihrer Partnerschaft und Ihren Kindern zu Gute. Natürlich gilt dies auch für Ihren Partner. Überlegen Sie sich, ob Sie vielleicht regelmäßig einen Babysitter einsetzen können, der es Ihnen erlaubt, Zeit für sich zu gewinnen. Vielleicht haben Sie sogar in der Verwandtschaft jemanden, der sich freut, für ein kleines Taschengeld auf Ihre Kinder aufzupassen.
 

5. Überdenken Sie einmal die Rollen, die Sie freiwillig in Ihrer Freizeit übernommen haben. Müssen Sie wirklich die Elternpflegschaft hier oder den Kassenwart dort übernehmen? Wie könnten Sie davon profitieren, wenn Sie eines oder mehrere dieser Ämter anderen überlassen?
 

6. Muss immer alles perfekt sein? Oder reichen auch 80 % (was bei den meisten Perfektionisten ohnehin 100 % entspricht)? Wie viel stressfreier wäre Ihr Leben, wenn Sie Ihre eigenen Ansprüche herunterschrauben (Muss es wirklich wieder ein 4-Gänge-Menü sein am Wochenende, wenn die Gäste kommen? Denken Ihre Nachbarn wirklich schlecht über Sie, wenn Sie die Fenster nicht jeden Monat putzen? Könnten Sie auch heute Abend einmal nicht die Küche aufräumen und sich stattdessen mit einem schönen Buch vergnügen?)?
 

7. Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, vielleicht Ihre Stundenzahl zu reduzieren? Möglicherweise ist der Gewinn an Lebensfreude und Zeit für schöne Dinge größer als der finanzielle Verlust? In meinem Umfeld gibt es einige Beispiele für Menschen, die zum Beispiel an zwei Freitagen oder Montagen im Monat zusätzlich frei haben und diese Zeit ganz persönlich für sich nutzen. Sprechen Sie mit Ihrem Arbeitgeber! Unternehmen sind heute eher bereit, auf die Wünsche wertvoller Mitarbeiter einzugehen, anstatt viel Geld und Zeit in die Suche nach Ersatz zu stecken!
 

8. Schreiben Sie eine Woche lang auf, wie viel Zeit Sie pro Tag mit welcher Tätigkeit verbringen. Überlegen Sie dann, wobei Sie sich Hilfe holen könnten und was Ihre Zeitfresser sind! Es ist eine Woche lang aufwendig, doch Sie erkennen so viel schneller, wie viel Lebenszeit Sie womit verbringen und wo „Einsparpotential“ vorhanden ist.
 

9. Lernen Sie „Nein“ zu sagen! Viele Menschen haben Angst davor, „Nein“ zu sagen (insbesondere, die mit dem Antreiber „Mach es allen recht!“), da sie Ablehnung und Liebesentzug befürchten. Doch wir alle haben nur eine bestimmte Menge an Energie und Zeit und gehen in der Regel viel zu großzügig damit um. Achten Sie mehr auf Ihre eigenen Grenzen und Bedürfnisse, vor allem auch auf die Signale Ihres Körpers.
 

10. Nutzen Sie Wartezeiten für sich und hören Sie ein schönes Hörbuch oder entspannende Musik! Oder machen Sie Atem- oder Entspannungsübungen! Zum Beispiel beim Arzt, bei Ämtern, im ÖPNV, im Autostau, wenn Ihre Verabredung zu spät kommt…anstatt sich zu ärgern, nutzen Sie diese Zeit ganz bewusst!
 

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen schöne Stunden und eine gute Zeit mit der wichtigsten Person in Ihrem Leben: Sie selbst!

Ihre Sabine Keiner


Mitternacht

Gute Vorsätze zur Work-Life-Balance 2015 – 8 Top-Tipps, wie Sie auch erreichen, was Sie wollen!

Mittlerweile gehört Silvester und der Jahreswechsel schon wieder der Vergangenheit an. Gehören Sie auch zu den Menschen, die sich für das neue Jahr gerne etwas vornehmen, um dann immer wieder festzustellen, dass nach ein paar mehr oder weniger halbherzigen Versuchen, der gute Vorsatz dem Alltagstrott zum Opfer fällt?

Was haben Sie sich dieses Jahr vorgenommen?

Einer ganz aktuellen Studie der DAK (Link zur DAK-Studie) zum Thema „Gute Vorsätze“ zufolge, will mehr als jeder Zweite in diesem Jahr Stress abbauen und mehr Zeit für Familie und Freunde haben. Zu den weiteren Favoriten gehörten ebenfalls mit fast 50 % „mehr Sport machen“, „sich gesünder ernähren“ und „mehr Zeit für mich haben“.

Doch wie schaffen Sie es, diese guten Vorsätze auch wirklich umzusetzen?

Mit Hilfe der folgenden 8 Tipps werden Sie Ihre guten Vorsätze auch in die Tat umsetzen.

1. Machen Sie aus den Vorsätzen Ziele mit Hilfe der SMART-Technik.
Verwandeln Sie Ihre Vorsätze in konkrete Ziele. Dies geht am besten mit Hilfe des SMART-Prinzips. S =Das Ziel sollte positiv und spezifisch, d.h. ziemlich konkret formuliert sein. M = Das Ziel bzw. die Umsetzung sollte messbar sein. A = Das Ziel sollte für Sie eine positive Wirkung, d.h. attraktiv und ausführbar sein. R = Das Ziel sollte realistisch sein. T = Das Ziel sollte terminlich festgelegt werden, d.h. bis wann wollen Sie Ihr Ziel erreichen?

 

2. Machen Sie aus einem großen Ziel kleine Teil-Ziele.
Wenn wir uns ein zu großes oder zu schwer zu erreichendes Ziel setzen (siehe auch unter 1.), ist der Misserfolg und damit die Frustration schon vorprogrammiert. Versuchen Sie, Ihre Erwartungen mit den realistischen Einflüssen Ihres Alltags abzugleichen. Setzen Sie sich lieber kleine (Teil-)Ziele, die Sie leichter erreichen können, so dass Sie motiviert bleiben.

 

3. Schreiben Sie es auf!
Halten Sie Ihr Ziel schriftlich fest und hängen Sie es gut sichtbar auf oder stellen Sie es auf Ihren Schreibtisch. Sie können sich auch ein Symbol aussuchen, welches Sie an die Umsetzung Ihres Planes erinnert.

 

4. „Zeit für mich“ ist auch ein Termin.
Wenn Sie sich vorgenommen haben, mehr Zeit für sich selbst zu haben oder mehr Sport zu machen, tragen Sie diese Termine in Ihren Kalender ein! Und nehmen Sie sie genauso ernst, wie eine Verabredung mit Dritten oder einen beruflichen Termin. Schließlich geht es um die wichtigste Person in Ihrem Leben: um Sie selbst. Lassen Sie den Termin nicht zugunsten anderer Dinge („mein Schreibtisch ist noch so voll…“) ausfallen, sondern halten Sie sie ein!

 

5. Belohnen Sie sich!
Wenn Sie Teilziele erreicht haben, belohnen Sie sich mit einem für Sie attraktiven kleinen Bonus. Unser innerer Schweinehund hat es sich so richtig bequem gemacht und gerade in der Anfangsphase ist es wichtig, die Motivation zu erhalten, um den inneren Schweinehund zu überlisten. Wenn Sie es zum Beispiel geschafft haben, einen Monat lang zwei Mal die Woche zu joggen, könnten Sie zum Beispiel ein neues Restaurant testen oder sich einen Saunatag gönnen.

 

6. Lassen Sie sich durch Rückfälle nicht entmutigen!
Wenn Sie Ihr Verhalten ändern wollen, kostet dies am Anfang Energie, denn unser Gehirn ist zwar bis zum Tode form- und veränderbar, doch unser bisheriges Verhalten hat sich auf irgendeine Art und Weise für uns bewährt. Das Erlernen eines neuen Verhaltens ist etwa vergleichbar mit einem zarten, dünnen Zweig, der sich erst noch zu einem dicken, starken „Ast“ in unserem Gehirn entwickeln muss. Das Gute ist: je öfter wir das neue Verhalten anwenden, desto besser entwickelt sich der Zweig, bis dieser den alten „Ast“, also das bisherige Verhalten ersetzt!

Rückfälle sind jedoch normal, wenn wir ein neues Verhalten erlernen. Daher sollten wir nicht zu hart zu uns sein, uns aber vor allem nicht entmutigen lassen dadurch. Wichtig ist: dranbleiben und das Ziel nicht aus den Augen verlieren!

 

7. Verabreden Sie sich!
Es fällt uns leichter, Ziele zu erreichen, wenn wir es gemeinsam angehen. Gründen Sie eine Laufgruppe oder suchen Sie sich eine bestehende Gruppe. Verabreden Sie sich mit den lange vernachlässigten Freunden oder planen Sie einen Ausflug mit Ihrer Familie. Initiieren Sie einen „gesünder essen“ – Kochclub oder buchen Sie ein Wellness-Wochenende für sich selbst (übrigens haben auch viele Jugendherbergen mittlerweile gute und preisgünstige Angebote in dieser Hinsicht!). Mit anderen Worten: treffen Sie Verabredungen, damit Sie weniger leicht in die Versuchung geraten, Ihrem guten Vorsatz „untreu“ zu werden.

 

8. Visualisieren Sie Ihre Erfolge!
Kaufen Sie sich zwei unterschiedlich gestaltete große Gläser und bunte Deko-Glassteine (gibt es zum Beispiel in Deko-Warenhäusern oder im Bastelladen). Füllen Sie ein Glas mit den Steinen und lassen Sie eines leer. Jedes Mal, wenn Sie Ihr Vorhaben umgesetzt haben, legen Sie einen der Steine in das andere (noch leere) Glas. Setzen Sie sich zum Ziel, dass alle Steine irgendwann in dem anderen Glas sind. Auf diese Weise können Sie Ihren Fortschritt klar erkennen und werden immer wieder daran erinnert, weiter zu machen!

 

Durch diese 8 Top-Tipps wird es Ihnen gelingen, Ihre Vorsätze für 2015 besser und nachhaltiger umzusetzen. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg!

Ihre Sabine Keiner

PS. Sollte es Ihnen dennoch nicht gelingen, gibt es dafür möglicherweise einen (guten) Grund.
Diesen können wir gerne im Rahmen eines Coachings aufdecken und näher betrachten.

 


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